3 comments

  1. Claudia said…

    Hallo Tania,
    ja, Deine Wortwahl ist etwas harsch, aber nicht unbedingt gerechtfertigt. Mich würde es interessieren, wann Du Shaky das letzte mal live gesehen hast?
    Ich war in den letzten Jahren auf einigen Konzerten und bin in erster Linie froh, dass er überhaupt noch auftritt. Ich bin da gerne bereit Abstriche zu machen.
    Im Frühjahr habe ich ihn zuletzt live in London und Gelsenkirchen gesehen und kann mit Fug und Recht behaupten, dass er bedeutend schwungvoller und begeisterter dabei war als bei allen Konzerten zuvor.
    Ich war in Zürich leider nicht dabei, habe aber gehört, dass das Konzert wirklich toll war.
    Liebe Grüße,
    Claudia.

    • Lyrikeline
      said…

      Hallo Claudia

      Das Konzert am 1. Oktober in Zürich war mein 1. Shaky Konzert überhaupt. Ich kann mir keine Konzerte ausserhalb der Schweiz leisten. Darum habe ich meine Erwartungen auch ziemlich hoch gesteckt. Ich habe mich aber schon vorgängig für die harsche Wortwahl entschuldigt. Es war einfach meine Empfindung.

      Ich besuchte schon viele Konzerte von anderen Künstlern in der Schweiz und ich hatte noch nie erlebt, dass ein Künstler bei allen Instrumentalparts den Rücken gegen das Publikum gekehrt hatte.

      Sein Fotoverbot wurde auch nicht eingehalten, gab einige die haben Fotos mit ihren Handys gemacht, was mich persönlich auch aufregte. Sicher als ich beim Einlass die Digicam abgeben musste, war ich auch enttäuscht aber habs hingenommen aus Respekt gegenüber Shaky.

      Aber das hinderte mich nicht daran, die neue 6teilige CD-Collection von ihm zu bestellen.

      Trotzdem wünsche ich dir einen schönen Abend.

      Liebe Grüsse

      Tania

  2. BARRATT said…

    Mit gemischten Gefühlen ging ich an das Shakin‘ Stevens-Konzert auf dem Ablbisgüetli bei Zürich. Dort angekommen wurden meine Begleitung und ich schnell vom Vorkonzert-Fieber gepackt. Herrli-che Benzinkutschen aus den 50iger und 60iger Jahren fuhren auf, Mädels bis zu Omis gab es alle Va-riationen von Petti-Coats (schreibt man das so?). Es war eine friedliche, erwartungsvoll Atmosphäre.
    Die Vorgruppe THE FIRES hat mich völlig verblufft. Die jüngste Rock’n’Roll-Band Europas hat den Saal sehr schnell zum Kochen gebracht. Alte Rock’n’Roll Hits, ein paar Crossoversongs und Eigen-kompositionen waren ein Feuerwerk an Spielfreude und Lebenslust. Nach 55 Minuten hat Shaky’s Bühnenmanager die Band ziemlich apprut von der Bühne gewiesen. Angst, dass Shaky diese Vorgabe nicht übertreffen kann? Seltsam…
    Dann endlich Shaky. Um es vorweg zu nehmen. Es war ein wunderbares Konzert. Ich war wieder 16 Jahre alt und an einem Abschlussball. Hit um Hit knallte uns entgegen, Shaky machte einen gesunden, motivierten Eindruck. Dann nach 45 Minuten von einem Moment auf den anderen… Shaky ver-schwand von der Bühne, die Lichter gingen an und überall raunte es „Das darf doch nicht wahr sein, nur 45 Minuten?“. Draussen haben wir den Tourmanager von Shaky getroffen und selbst er war über diesen Break überrascht. Ja, es war eine Pause und Shaky hatte das ziemlich unverständlich übers Mikro verlauten lassen. Die Pause tat allen gut, denn was danach kam, war die beste Show von Shakin‘ Stevens die ich je gesehen habe. Green Door in einer bluesigen Nachtclub-Version und all die neuen Songs… Tumbeling down, Muddy Waters, Fire Down Below, Now Listen und viele viele mehr. Shaky hatte Spass, immer wieder sah man ihn lächeln. Er ist stolz auf seine Band und das darf er auch sein. Die Abmischung war nicht immer ideal, doch dafür konnte weder Shaky noch die Band etwas.
    Nachdem Konzert sind uns nur glückliche Gesichter begegnet und immer wieder hörte man, dass man Shaky seine sechzig Jahre nicht anmerke. Ich finde er hat es geschafft, weg vom Denim-Rosa-Jacket-Image weg zu kommen. Heute sehe ich dort vorne einen reifen, selbstbewussten Künstler, der sich nicht zum Clown macht, sondern zu einer ganz neuen Qualität gefunden hat. Dies ein paar Impressio-nen… Holt Shaky bald wieder in die Schweiz! Ich bin sicher, dass die meisten die dabei waren, das nächste Mal noch mehr Leute mitschleppen ;-). Meine Begleitung kannte nur seine Hits und hat den nächsten Tag tanzend zu Shakysongs verbracht. Rock on!

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